Scheidungskosten sind nicht (mehr) als außergewöhnliche Belastung abziehbar

Trennung und Scheidung führen bei den Ehepartnern regelmäßig u. a. zu erheblichem finanziellen Aufwand. Derartige Belastungen stellen sich nicht nur in Form erhöhter Kosten der getrennten Lebensführung und dem Verlust des Ehegattensplittings (§ 32a Abs. 5 EStG) ein; sie erwachsen auch aus Prozesskosten. Nachdem es in der Vergangenheit zumindest möglich war, einen Teil dieser Kosten steuerlich geltend zu machen, hat der BFH nun entschieden, dass dies nach § 33 Abs. 2 S. 4 EStG nicht mehr zulässig ist.