BFH hält die Einheitsbewertung ab 2009 für verfassungswidrig und legt sie dem BVerfG zur Prüfung vor

Der BFH hält die Vorschriften über die Einheitsbewertung (spätestens) ab dem Bewertungsstichtag 1. Januar 2009 für verfassungswidrig, weil die Maßgeblichkeit der Wertverhältnisse am Hauptfeststellungszeitpunkt 1. Januar 1964 für die Einheitsbewertung zu Folgen führt, die mit dem allgemeinen Gleichheitssatz ( Art. 3 Abs. 1 GG ) nicht mehr vereinbar sind.

Beschluss vom 22.10.2014, Az: II R 16/13